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Foltertraining - Seite 6 - „Hauptsache, deine Abteilung arbeitet gut und beschafft ordentlich Nachschub.“ Ich lachte. „Davon kannst du ausgehen. Im Moment ist auf den Straßen der Teufel los. Wir hatten in der letzten Woche siebzehn Tote. Von der Bank, die sie in die Luft gejagt haben, hast du sicher auch gehört. Wir gehen von einer neuen Organisation aus, die sich den Markt erkämpfen will. Alles Weiber. Aber denen werden wir schon die Hölle heiß machen. Ein paar Undercover habe wir schon bei denen.“ Er schaute mich zuversichtlich an. „Ganz der Alte, du bist der geborene Krieger.“ Dann ging er zu dem Schalter für die Aufzugsvorrichtung. Jennifer sah ihm kurz nach, dann blickte sie zu mir. „Bevor du mir die Fesseln von den Füßen abnimmst, hol’ das Ding aus meiner… du weißt schon. Es ist mir irgendwie unheimlich.“ Neckisch klatschte ich ihr mit der flachen Hand auf die Schenkel. Dann beugte ich mich herab und schnipste mit dem Finger gegen das herausragende Ende des Plugs. Sie zuckte leicht hoch und kicherte. „He, wir sind im Dienst.“ Ich löste die Riemen von ihren Hüften und nahm den Pfropfen langsam aus ihr heraus. Jennifer seufzte. Es waren nun nur noch die nötigen Handgriffe, mit denen ich sie von den Klammern und der Aufzugsvorrichtung befreite. Während Sophie noch hängen blieb, sammelte Jennifer ihre Kleider zusammen und zog sich an. Der Doktor wartete geduldig. Beim Ankleiden sah Jennifer immer wieder zu mir. Ich nickte ihr zu und war stolz auf sie. Geduldig wartete ich, bis sie auch ihr letztes Kleidungsstück aufgenommen hatte. Mors und ich verabschiedeten uns mit einem Händedruck. Er grinste. Sophie dagegen schaute uns nur kurz nach. Ich nahm meinen Gewinn und zusammen mit meiner Sekretärin verließ ich die Räumlichkeiten. Die Uniformierten von der Sicherheit nahmen mich und Jennifer in Empfang. Sie begleiteten uns hinaus. Mir war diese Bewachung unangenehm. Ich wusste, dass diese nicht gegen uns gerichtet war, doch kam ein beklemmendes Gefühl in mir auf. Im Auto wurde mir dann wieder wohler. Jennifer sah mich an. Jetzt erst fiel mir auf, dass ihr Haar etwas durcheinander geraten war. Sie lächelte schelmisch. „Sascha, du könntest deine neue Agentin zur Belohnung zum Essen einladen.“ Ich startete den Motor. „Na, dann wollen wir mal keine Zeit verlieren. Vorher spendiere ich dir aber eine Kosmetik. Dein Make-up ist etwas verlaufen.“ - Ende - |