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		<title>Wichtig: Spaß an der Sache.</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 06:04:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
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		<title>Die Freundin &#8211; Teil 3</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 02:39:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AngieA.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Freundin]]></category>
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		<description><![CDATA[Frank stand noch immer zwischen meinen Beinen und betrachtete mich. Zu meiner Rechten erblickte ich Lena. Etwas seitlich hinter ihr standen Tobias und Daniel. Meine Freundin sah mich erheitert an. „Hat es sehr wehgetan?“ Zuerst hielt ich die Frage für &#8230; <a href="http://www.grenzbereich.org/wordpress/?p=2516">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frank stand noch immer zwischen meinen Beinen und betrachtete mich.<br />
Zu meiner Rechten erblickte ich Lena. Etwas seitlich hinter ihr standen Tobias und Daniel.<br />
Meine Freundin sah mich erheitert an.<br />
„Hat es sehr wehgetan?“<br />
Zuerst hielt ich die Frage für eine ihrer Bösartigkeiten, doch dann erkannte ich in ihrem Blick ehrliches Interesse.<br />
„Nicht mehr als die Nadeln“, gab ich stöhnend zur Antwort.<br />
Frank zog an den Klammern.<br />
„Verdammt, die beiden dürfen sich nicht berühren, sonst gibt es einen Kurzen.“<br />
Ich biss die Zähne zusammen und stöhnte laut.<br />
Dann war Frank fertig.<br />
„Gut, ich habe es soweit.“<br />
Er ging wieder zu seinem Tisch mit den Geräten und wendete sich an Lena.<br />
„Wenn sie möchten, können sie mit dem Verhör beginnen.“<br />
Vergnügt kam sie dicht neben mich und schaute mir freudestrahlend ins Gesicht.<br />
„So gefällst du mir gut. Wir haben einen richtigen Folterspezialisten und dir bleibt jetzt nichts weiter, als alles zuzugeben.“<br />
Tobias neben ihr nickte.<br />
„Ich hätte dich zwar ebenfalls gerne weitergefoltert, Schatz, aber ich konnte dem Angebot mit diesem Elektrozeugs einfach nicht widerstehen.“<br />
Mein Blick wechselte zwischen den beiden, dann blieb er bei Tobias stehen.<br />
„Die Zulage mit dem Sex hast du dir ausgedacht?“<br />
Er kam um ein Schmunzeln nicht umhin.<br />
„Das traust du mir zu? Es war Franks Bedingung. Ich hatte keine Wahl, entweder ich sage zu oder er lässt es. “<br />
Lena tat eine abwertende Handbewegung.<br />
„Wenn es dir nicht passt, gefickt zu werden, dann gib doch einfach zu, dass du mir Daniel ausspannen wolltest. Ansonsten genieße es.“<br />
An meinen Schamlippen spürte ich auf einmal ein leichtes Stechen.<br />
Mein Gesicht flog zur anderen Seite.<br />
Frank bewegte an dem Gerät, das über die beiden Kabel mit meinem Geschlecht verbunden war, einen Drehschalter.<br />
„Sie sollten präzise Antworten geben, wenn sie höhere Spannungen vermeiden möchten.“<br />
In diesem Moment war ich überfordert.<br />
Das Stechen wurde stärker, so dass es schien, als würden die Klammern heftiger zusammengedrückt.<br />
Ich stöhnte und wurde hektisch.<br />
„Bitte … Okay, okay … Ich habe nichts mit Daniel vor … Ich wollte auch noch nie etwas von ihm.“<br />
Zu dem immer heftiger werdenden Stechen kam auch noch ein Brennen.<br />
In mir stieg Bestürzung auf. Was bei mir mit heftiger werdenden Schmerzen einherging, kostete Frank lediglich ein Drehen an den Schaltern.<br />
„Nein!“ gab ich trotzig von mir. Ich dachte gar nicht daran, aufzugeben. Um mir etwas Erleichterung zu verschaffen, versuchte ich, mich in den Fesseln zu winden. Mein Bewegungsspielraum war durch das Strecken jedoch sehr knapp und ich konnte lediglich den Kopf hin und her werfen oder meinen Unterleib etwas drehen.<br />
Ich hörte Lenas Lachen.<br />
„Na, wird es dir langsam ungemütlich oder macht es dich geil?“<br />
Ich erschrak, denn schlagartig wurde mir bewusst, dass mein Winden mehr als nur anzüglich wirken musste. Sofort hielt ich still.<br />
Sie wurde ernst.<br />
„Du brauchst dich gar nicht zu verstellen, ich habe dich durchschaut. Du willst die Männer aufgeilen.“<br />
„Das stimmt nicht“, quetschte ich angestrengt hervor, „es ist nur sehr unangenehm.“<br />
Jetzt kicherte sie.<br />
„Unangenehm? Sollte mir das leidtun? Von dir lasse ich mir nichts erzählen. Du magst es doch, nackt vor den Männern zu sein. Hast du nicht mal Lapdance gemacht?“<br />
Einen Augenblick lang überlegte ich, ob ich die Wahrheit sagen sollte.<br />
Dies dauerte Frank zu lange.<br />
Mich traf ein Schlag, der meinen Unterleib vor Schmerz explodieren ließ. Es hätte mich von der Streckbank geschleudert, wenn die Fesseln nicht so straff gezogen wären.<br />
Mein Schrei gellte mir in den Ohren.<br />
Wild tanzten helle Flecken vor meinem Gesicht.<br />
Nur allmählich begann ich wieder wahrzunehmen, was um mich geschah.<br />
Lena, Tobias und Daniel starrten mich mit großen Augen an.<br />
Mein Atem ging hastig und das Herz schlug wie wild.<br />
Frank beugte sich über mich.<br />
„Das war die erste Bestrafung.“<br />
Panisch suchte ich seinen Blick.<br />
„Bitte … ich … ich weiß nichts.“<br />
Freundlich lächelnd strich er mir mit der Hand über das Haar.<br />
„Ruhig, ganz ruhig. Es ist wenig hilfreich, wenn sie sich aufregen. Konzentrieren sie sich darauf, was man von ihnen will und handeln sie dementsprechend.“<br />
Ich war verstört und meine Angst vor einem erneuten Stromschlag ließ mich fast wahnsinnig werden.<br />
Er holte weitere Kabel von seinem Tisch. Diese klemmte er mir so an die in meinen Brüsten steckenden Nadeln, dass sich jeweils zwei Paare an einer Brust befanden.<br />
Es ziepte, als er die Klammern anbrachte, doch der Schmerz vom Stromstoß wirkte auf alles andere derart betäubend, dass ich es nur am Rande wahrnahm.<br />
Lena kam wieder in meinen Gesichtskreis.<br />
„Jetzt siehst du, was geschieht, wenn du nicht endlich gestehst, dass du mit Daniel geflirtet hast.“<br />
Entgegen aller Furcht empörte ich mich.<br />
„Ach was! Du glaubst, alle wollen was von Daniel. Dabei bist du nur krankhaft eifersüchtig.“<br />
Böse lächelte sie mich an.<br />
„Du solltest vorsichtiger mit deinen Äußerungen sein. Du weißt doch, was geschieht.“<br />
Ich drehte meinen Kopf zur anderen Seite.<br />
Frank schaute mich an.<br />
„Ihre Freundin hat recht. Ich möchte ihnen allerdings eine kleine Pause gönnen.“<br />
In seinen Augen las ich sofort, was er mit der Pause meinte.<br />
„Wenn sie meinen … Ich habe nichts dagegen.“<br />
Er berührte mich am Bauch. Langsam fuhr er mit den Fingern zu meiner Leiste, um an der Innenseite des Schenkels kurz innezuhalten.<br />
Obwohl ich mich dagegen wehrte, musste ich mir eingestehen, dass seine Berührungen nicht ohne Wirkung blieben. Ich spürte ein leichtes Kribbeln, das alles andere als unangenehm war. Zu meinem Schrecken bekam ich auch noch Gänsehaut. Damit war meine Erregung für jeden sichtbar. Mir blieb also nichts weiter, als die Flucht nach vorn.<br />
Ich spürte, dass Frank seine Selbstsicherheit aus meinem hilflosen Zustand zog. Irgendwie musste ich ihm beikommen. Vielleicht war er dadurch zu gewinnen, dass ich mit ihm flirtete. Nur durfte ich nicht zu dick auftragen.<br />
Schon stand er zwischen meinen geöffneten Beinen. Eine Weile betrachtete er mich, wobei er mit den Händen über meine Schenkel strich.<br />
Ungeduldig erregt und ängstlich zugleich schaute ich ihm ins Gesicht.<br />
Alle im Raum waren still.<br />
Er begann seine Hose zu öffnen.<br />
Meine Augen weiteten sich und ich verfolgte jede seiner Bewegungen.<br />
Bald hatte er seinen Schwanz in der Hand und holte ihn zum Vorschein. Das Teil kam mir riesig vor und es wuchs noch. Ich konnte es bereits förmlich in mir spüren.<br />
Mein Blick wechselte zu seinem Gesicht. Ich unterdrückte meine Aufregung.<br />
„War es mein Schreien, was sie jetzt so anmacht?“<br />
Ruhig bewegte er sich mit seinem Steifen auf meinen Schritt zu.<br />
„Sie bilden sich einiges auf sich ein. Habe ich recht?“<br />
Die Berührung seiner Eichel ließ mich zusammenzucken.<br />
Er grinste.<br />
„Schreckhaft?“<br />
Durch sein Vordringen begannen die Klemmen an meinen Schamlippen schmerzhaft zu zerren.<br />
Ich biss mir auf die Unterlippe.<br />
Trotz des Reißens durchlief mich ein Schauer. Flüssigkeit sammelte sich in meinem Schritt.<br />
Langsam und es in vollen Zügen genießend, drang Frank in mich ein.<br />
Die Unerbittlichkeit, das Unvermeidliche dieses Fortganges versetzte mich in Angst und Erregung zugleich.<br />
Ich musste seinen harten Schaft in mir aufnehmen. Mein Inneres bebte und ich konnte nicht anders, als beim Ausatmen zu stöhnen.<br />
Tiefer und tiefer drang er in mich ein.<br />
Auf einmal lachte es hell auf. Es war Lena.<br />
Ich schaute zu ihr.<br />
Sie hielt sich die Hand vor den Mund, doch lachte sie albern weiter.<br />
Daniel stieß ihr in die Seite.<br />
„Komm, das ist peinlich.“<br />
Tobias klopfte ihm auf die Schulter.<br />
„Lass sie, es ist sicher ihr erstes mal.“<br />
Lenas Lachen brach ab.<br />
„Eh … „wehrte sie sich, „ich find’s nur lustig.“<br />
Ich spürte deutlich, wie Franks Penis in mir pulsierte. Mir schwindelte, denn ich wusste nicht, ob ich mich abgrundtief schämen oder vor Lust stöhnen sollte. Die kompromisslose Selbstverständlichkeit, mit der er mich nahm, imponierte mir.<br />
Um einen Aufschrei der Lust zu verhindern, presste ich die Lippen aufeinander. Hinter ihnen begann ich jedoch zu stöhnen.<br />
Frank fuhr nun langsam in mir hin und her.<br />
Es schoss mir glühend durch sämtliche Adern.<br />
Lena beugte sich über mein Gesicht.<br />
„Das gefällt dir wohl, oder?“<br />
Ihr Ton war gehässig.<br />
Ich schnaufte durch die Nase und versuchte, gleichmäßig Atem zu holen. Es gelang mir einigermaßen und ich schaute Lena an.<br />
„Du … Du kannst es ja selbst … versuchen.“<br />
Sie grinste und überlegte kurz.<br />
„Das hättest du wohl gerne, was?“<br />
Ein Schaudern überwältigte mich.<br />
Frank war, soweit es ging, in mich eingedrungen. Genussvoll ließ er seinen Riemen in mir pochen.<br />
Mein Unterleib bebte.<br />
Ich konnte nicht anders, ich musste ihm ins Gesicht schauen.<br />
Er begegnete meinem Blick mit einem überlegenem Lächeln. Sein Glied schlug heiß in mir und er griff mit beiden Händen unter meinen Hintern.<br />
Sogleich rutschte er noch ein Stück tiefer in mich hinein.<br />
Es zuckte in mir und ich musste unwillkürlich  juchzen.<br />
Unbeirrt sah ich ihn weiter an.<br />
Das reizte ihn.<br />
„Was halten sie davon, wenn ich ihnen etwas Spannung auf die Titten gebe?“<br />
Obwohl mir bei dieser Frage alles andere als zum Lachen war, musste ich grinsen.<br />
„Wenn sie dabei nicht auch einen Schlag bekommen.“<br />
Er schien überrascht.<br />
„Das macht ihnen Sorgen?  Keine Angst, ich bin nicht im Stromkreis.“<br />
Tief holte ich Luft.<br />
„Sicher denken sie, ich bin ihnen böse, weil sie mich foltern und vergewaltigen.“<br />
Selbstsicher schüttelte er den Kopf.<br />
„Nein, das denke ich nicht. Ich habe gleich erkannt, dass sie es faustdick hinter den Ohren haben. Sie genießen es, auch wenn sie es mir gegenüber nicht zugeben würden.“<br />
Mein Blick zuckte zur Seite.<br />
„Sie sind …“<br />
Schnell sah ich ihn wieder an.<br />
„Warum sollte ich es nicht genießen? Sie sind doch ein Könner.“<br />
Nun lachte er.<br />
„Das haben sie fein gesagt.“<br />
Darauf zog er sich aus mir zurück. Auf halbem Wege blieb er jedoch stehen. Dann stieß er heftig zu.<br />
Ich ruckte nach oben.<br />
Wieder und wieder rammte er mir seinen Schwanz in den Unterleib.<br />
Nach ein paar Stößen wurde er dann bedächtiger. Um sich besser abstützen zu können, nahm er seine Hände unter meinem Hintern hervor und beugte sich über mich.<br />
Während er weiter in mir hin- und herfuhr, streckte er seinen rechten Arm in Richtung Tisch aus.<br />
Ich ahnte, was er vorhatte.<br />
Schon waren seine Finger an dem Gerät, von dem die Kabel zu meinen Brüsten führten.<br />
Es stach wie tausend Nadeln, als der Strom floss. Unwillkürlich verkrampfte ich alle Muskeln und stöhnte laut.<br />
Frank hielt mit dem Stoßen ein und blieb tief in mir stecken.<br />
Es dauerte eine Weile, bis ich mich einigermaßen an das scharfe Ziepen in meinen Brüsten gewöhnt hatte. So, als könne ich mich dadurch dem Schmerz entziehen, wandte ich mich immer noch hin und her.<br />
Vergnügt lächelte mich Frank an.<br />
„Sie sind herrlich“, schwärmte er, „alles bebt.“<br />
Ich biss die Zähne zusammen, doch ich konnte nicht anders als zu stöhnen.<br />
Er hielt weiter still und erfreute sich an meinen Zuckungen.<br />
Allmählich bekam ich mich in den Griff.<br />
„Bitte …“, japste ich, „nehmt den Strom … etwas zurück &#8230; Ich kann euch sonst … gar nicht richtig … spüren.“<br />
Das ließ ihn verächtlich die Nase rümpfen.<br />
„Sie schwächeln doch nicht etwa?“<br />
Schnell schüttelte ich den Kopf.<br />
„Nein … Nein …“<br />
Ich sah gerade noch, wie er zu dem Tisch mit den Geräten langte, dann peitschte ein Schmerz durch meine Brüste. Es war, als würden sie mir mit unzähligen, kleinen, spitzen Zähnen vom Leibe gerissen.<br />
Ungezügelt schrie ich auf und warf mich in die Fesseln. Meine Gelenke knirschten, als ich mich mit aller Kraft aufzubäumen versuchte.<br />
So abrupt, wie der Schmerz aufgetreten war, so endete er auch.<br />
Alles um mich drehte sich und ich sah nur verschwommene Umrisse.<br />
Langsam kehrte mein Bewusstsein zurück.<br />
Frank war noch immer über mich gebeugt. Er fickte mich mit beständiger Gleichmäßigkeit.<br />
Ich spürte ein kribbelndes Summen in meinem Körper, so als hätte mich der Stromstoß elektrisch aufgeladen.<br />
Frank wurde in seinen Bewegungen langsamer. Sein Gesicht verriet steigende Anspannung und er begann immer hastiger zu atmen. Dann wurde er still.<br />
Obwohl ich so gut wie nichts empfand, war mir klar, dass er sich in mich ergoss. Zu gerne hätte ich das Fließen gespürt, doch der vorangegangene Stromschlag betäubte jedes Fühlen.<br />
Für mich erschien alles Weitere wie aus weiter Ferne, so als ginge es mich nichts an. Nur langsam kehrte das Gefühl für mich und meinen Körper zurück.<br />
Frank hatte sich bereits von mir zurückgezogen, als ich um mich schaute und als ersten Tobias wahrnahm.<br />
Er stand reglos neben mir und sah mich mit glänzenden Augen an.<br />
„Du warst fabelhaft.“<br />
Ich versuchte zu lächeln.<br />
„Danke.“<br />
Dann suchte mein Blick Lena.<br />
„Ich … Ich habe deinen Daniel nicht verführen wollen.“<br />
Sie schaute mir ins Gesicht und schien völlig hingerissen.<br />
„Meine Güte“, sprach sie staunend, „du bist förmlich explodiert.“<br />
Mir war nicht gleich bewusst was sie meinte, denn alles was ich in Erinnerung hatte, war der mich zerreißende Schmerz.<br />
Daniel stand neben ihr.<br />
„Möchtest du es nicht auch probieren, Liebling?“<br />
Fast erschrocken wand sie sich zu ihm um.<br />
„Das meinst du nicht im Ernst?“<br />
Auch Tobias kam zu ihr.<br />
„Probiere es doch einfach,  Angela gegenüber wäre es jedenfalls fair.“<br />
Sie sah erst mich an, dann zu ihm.<br />
„Fair? Du willst mich doch nur …“<br />
Er grinste breit.<br />
„Na klar … nackt sehen.“<br />
Einen Moment lang  schien sie zu überlegen, dann schaute sie sich um.<br />
„Daniel?“<br />
Auch ich sah um  mich. Ihr Freund war verschwunden.<br />
Zuerst dachte ich, er hätte sich für einen Toilettengang zurückgezogen, doch plötzlich stand er wieder neben ihr. Lautlos wie ein Geist hatte er sich angeschlichen und in seiner Hand blitzte etwas.<br />
Lena erschrak, als er ihr die metallene Folterbirne vor das Gesicht hielt.<br />
„Die will ich in dir sehen.“<br />
Sie trat sprachlos zurück.<br />
Tobias stellte sich hinter sie und griff nach ihren Armen.<br />
„Wenn Angela weiter gefoltert werden soll, dann nur, wenn du dich ebenfalls der Folter stellst.“<br />
Verstört sah sie sich zu meinem Freund um.<br />
Daniel kam hinzu und nahm sie ihm ab.<br />
„Komm, Liebling, zieh dich aus.“<br />
Ihr Blick wurde hektisch. Mit einem Ruck riss sie sich von ihm los und lief in die Mitte des Raumes. Sie bekam eine der herumstehenden Hellebarden zu fassen. Abwehrend richtete sie diese gegen ihn.<br />
Er kam auf sie zu.<br />
„Lass den Unsinn.“<br />
Panisch wich sie zurück.<br />
„Rühr mich nicht an!“<br />
Für ihn schien die Situation eher belustigend als bedrohlich und er ging weiter.<br />
Dann geschah es. Eine plötzliche Bewegung. Ruckartig stieß sie mit der Hellebarde zu.<br />
Frank, der etwas abseits stand, wollte noch abwehrend hinzuspringen, doch die Klinge fuhr Daniel in die Brust.<br />
Der blieb wie vom Donner gerührt stehen.<br />
Für einen Moment herrschte fassungsloses Schweigen.<br />
Daniel begann zu röcheln. Seine Knie gaben nach und er sackte, mit einem Ausdruck staunenden Entsetzens, in sich zusammen.<br />
Lena ließ die Hellebarde los, so dass diese zusammen mit dem Sterbenden zu Boden fiel.<br />
Tobias hob die Hände und schlug sie sich über den Kopf.<br />
„Um Gottes Willen … was hast du getan?“<br />
Sie schüttelte kaum merklich den Kopf.<br />
„Das … Das war ich nicht.“<br />
Nun packte Frank die blanke Panik. Er verschwand, ohne etwas zu sagen, durch die Tür.<br />
Völlig apathisch stand Lena da.<br />
Ich sah zu Tobias.<br />
„Mach mich los, wir müssen … o Gott, da hilft kein Arzt mehr … Wir müssen die Polizei rufen.“<br />
Er nickte.<br />
„Ja, Schatz.“<br />
Hastig löste er mir die Fesseln.<br />
Froh, mich frei bewegen zu können, entfernte ich mir selbst die Nadeln und Klammern.<br />
Während ich mir meine Klamotten griff und mich eilig anzog, rief Tobias mit seinem Handy die Polizei.<br />
Lena rührte sich nicht von der Stelle. Sie war wie versteinert.<br />
Ich beugte mich zu Daniel herab. Unter ihm hatte sich bereits eine Blutlache gebildet. Vorsichtig fasste ich an seinen Hals, um die Schlagader zu ertasten. Es war kein Puls zu fühlen.<br />
Tobias steckte sein Handy ein.<br />
„Sie haben gesagt, in zehn Minuten ist ein Streifenwagen hier. Ein Notarzt kommt auch.“<br />
„Er ist tot“, entgegnete ich ihm.<br />
Er zuckte mit den Schultern.<br />
„Wir müssen warten.“<br />
Uns war die Ungeheuerlichkeit des Geschehens zwar bewusst, doch noch begriffen wir die Tragweite des Ganzen nicht. Erst als die Polizei eintraf und wir verhaftet wurden, dämmerte uns, dass wir in tiefen Schwierigkeiten steckten.<br />
Am Ende standen wir vor Gericht.<br />
Frank leugnete. Er wollte mit der Tat nichts zu tun haben. Wir verrieten ihn nicht.<br />
Tobias und ich wurden freigesprochen. Trotz unserer gewonnenen Freiheit hatten wir in Untersuchungshaft gesessen und waren unsere Jobs los.<br />
Lena kam in den Knast. Wir sahen sie nie wieder.</p>
<p><center>Ende</center></p>
<p><em>AngieA.</em></p>
<p><a href="http://www.grenzbereich.org/story/die_freundin.pdf"><strong><span style="color: rgb(102, 0, 0);">PDF-Datei zum Download</span></strong></a></p>
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		<title>Besuch vom &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 02:49:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzbereich.org/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/220_volt_folter.jpg"><img src="http://www.grenzbereich.org/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/220_volt_folter.jpg" alt="Natalie soll mit 220 Volt gefoltert werden." title="220_volt_folter" width="500" height="500" border="0" class="aligncenter size-full wp-image-2504" /></a></p>
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		<title>Unter Hexereiverdacht &#8211; Teil 2</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 01:39:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AngieA.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es war wohl eine halbe Stunde vergangen, als die Tür wieder geöffnet wurde. Inzwischen hatte ich mir den Kopf mit bangen Gedanken zermartert. Das Geräusch der leise ächzenden Angeln ließ mich dann derart erschrecken, dass mir sogleich das Herz bis &#8230; <a href="http://www.grenzbereich.org/wordpress/?p=2472">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war wohl eine halbe Stunde vergangen, als die Tür wieder geöffnet wurde. Inzwischen hatte ich mir den Kopf mit bangen Gedanken zermartert. Das Geräusch der leise ächzenden Angeln ließ mich dann derart erschrecken, dass mir sogleich das Herz bis unter den Hals schlug.<br />
Der Richter kam in die Wachstube.<br />
Ich sah ihn an und nickte, ohne dass er etwas gesagt hatte.<br />
Der Büttel, ein erwartungsvolles Grinsen im Gesicht, packte mich sogleich am Arm.<br />
Die grobe Berührung ließ mich zurückweichen. Dann aber sah ich dem rohen Kerl wie zum Einverständnis ins Gesicht und ließ mich von ihm zur Tür bringen.<br />
Wir gingen voraus. Hinter uns schloss der Richter wieder die Tür und folgte die Treppe hinab.<br />
Ich versuchte zu lauschen, ob irgendetwas von Katrin zu hören war. Außer unseren schlurfenden  Schritten vernahm ich jedoch nichts.<br />
Unten angekommen, mussten wir durch eine weitere Tür. Diese gab einen kurzen Gang frei. An dessen Ende tat sich dann ein durch sanft flackerndes Licht erhellter Raum auf.<br />
Nun hörte ich eine Stimme. Es war die eines Mannes.<br />
Damit der Büttel keine Gelegenheit bekam, mich zu drängen, ging ich alleine auf den Raum zu.<br />
Voll ängstlicher Erwartungen tat ich den ersten Schritt hinein.<br />
Da sah ich sie. Katrin war splitternackt. Die Arme über dem Kopf an ein Seil gebunden, stand sie inmitten der Marterkammer. Sie war lang ausgestreckt, denn ihre Zehenspitzen berührten geradeso den Boden.<br />
Mein Mund öffnete sich vor Entsetzen.<br />
Ihr Blick traf den meinen. Ich sah den Schmerz in ihren Augen. Doch trotz der Qual war dort keine Verzweiflung. In ihnen war ein Feuer, das sich aus ihrer Empörung nährte. Sie rebellierte und war weit davon entfernt, sich aufzugeben.<br />
Ich ging zu ihr. Behutsam strich ich eine Strähne von ihrer schweißnassen Stirn.<br />
„Ist es sehr schlimm?“<br />
Kaum merklich schüttelte sie den Kopf.<br />
„Bitte entschuldige, dass ich nichts anhabe, aber ich musste mich ausziehen.“<br />
Liebevoll streichelte ich ihr die Wange.<br />
„Schon gut, ich weiß. Ich bin sehr stolz auf dich, du bist so tapfer.“<br />
Ein schmerzliches Lächeln zuckte über ihre Lippen.<br />
„Ich habe gerade zum dritten Mal sechs Streiche mit der Rute bekommen. Es brennt wie Feuer, aber der Gnädige Herr Richter glaubt mir immer mehr. Die Daumen hat mir Meister Jekel auch schon gequetscht, bis Blut kam. Er sagt, bis zu meiner Hochzeit ist alles wieder gut. Nachher soll ich noch auf die Streckbank. O Gott … das wird sicher sehr wehtun, aber ich halte durch, das verspreche ich dir. Nur das ich immerzu so nackt bin, ist mir peinlich.“<br />
Ihr ungebrochener Wille beeindruckte mich, zugleich tat sie mir aber auch leid. Ich wollte sie aber nicht entmutigen.<br />
„Ach was, das braucht dir nicht peinlich zu sein. Es ist niemand hier, vor dem du dich zu schämen hast.“<br />
Sie senkte den Blick.<br />
„Du hast wohl recht. Bitte verzeih, dass ich dich mit ins Unglück gezogen habe. Der Richter sagt, er will dich auch in die peinliche Frage nehmen.“<br />
Ich seufzte.<br />
„Dafür kannst du nichts, Liebes. Sag selbst, was wäre ich für eine Freundin, wenn ich dir nicht beistehen und die Wahrheit sagen würde?“<br />
Jetzt mischte sich der Richter ein.<br />
„Die Wahrheit, aha.“<br />
Meine Scheu war verflogen und ich schaute ihm selbstbewusst ins Gesicht.<br />
„Euer Gnaden, ja, die Wahrheit.“<br />
Er hob seine buschigen Augenbrauen, so als würde er sich noch bedenken.<br />
„Gut, es wurde ja schon gesagt, dass ich dich peinlich befragen möchte. Allerdings war ich mir nicht ganz sicher. Nun habe ich mich entschieden, du sollst auf die Streckbank.“<br />
Ohne zu zögern trat ich ihm entgegen.<br />
„Wie Ihr wünscht, ich habe nichts dagegen.“<br />
Meister Jekel stand sofort neben mir.<br />
„Kommt, Fräulein Angelika, ich zeige Euch, wohin Ihr Eure Kleider legen könnt.“<br />
Sein Ton war freundlich, so dass ich ihm bedenkenlos folgte.<br />
Auf einer Bank lagen bereits Katrins Kleider. Neben diese sollte ich die meinen legen.<br />
Geschwind begann ich mein Mieder zu öffnen und mich auszuziehen. Eine Verrichtung, die ich, wie alle anderen auch, vor jedem Zubettgehen tat. Doch dabei ist man gewöhnlich allein. Nun schauten mir drei Männer zu.<br />
Fast übereifrig öffnete ich die Knoten. Als Außenstehender sah es sicher aus, als könne ich gar nicht schnell genug meine Kleider von mir werfen. Es war jedoch die Aufregung, die mich fahrig und damit hastig werden ließ.<br />
Der Henker stand neben mir und verfolgte jeden meiner Handgriffe.<br />
„Fein“, lobte er, „Ihr zeigt Eifer und damit sicher auch Einsicht.“<br />
Nachdem ich mich meines letzten Unterrockes entledigt hatte, sah ich ihn trotz meiner Nacktheit geradeheraus an.<br />
„Ja Herr, ich möchte es schnell hinter mich bringen.“<br />
Es war merkwürdig, ich schämte mich kein bisschen. Dafür stieg meine Aufregung ins Unerträgliche.<br />
Ich schaute zu Katrin.<br />
„Siehst du, jetzt bin ich auch nackt. Es ist gar nichts dabei.“<br />
Dann wendete ich mich wieder an den Meister.<br />
„Bitte verzeiht, Herr, ich wollte Euch nicht aufhalten.“<br />
Lächelnd wies er zur Streckbank.<br />
Ich war plötzlich wie aufgekratzt.<br />
„Oh, ja, dort muss ich ja hin. Wie soll ich mich drauflegen? Mit den Füßen zur Seilwinde oder andersrum?“<br />
Er ging voraus.<br />
„Die Hände kommen an das Seil.“<br />
Flink, als könne ich es kaum erwarten, sprang ich an ihm vorbei. Nachdem ich mir die Streckbank kurz angeschaut hatte, legte ich mich darauf hin und streckte brav die Beine und Arme aus.<br />
Nun wurde mir doch mulmig. Es gab jedoch kein Zurück und so blieb ich bewegungslos liegen.<br />
Meister Jekel blieb nicht verborgen, dass ich ruhiger geworden war. Während er meine Füße zusammenband und an einem Eisenring befestigte, sah er mir ins Gesicht.<br />
„Ist Euch nun doch bange geworden?“<br />
Rasch schüttelte ich den Kopf.<br />
„Nein, nein, ich warte nur, bis Ihr fertig seid.“<br />
Er grinste.<br />
„Ach so, du bist also ungeduldig und magst nicht warten.“<br />
Wieder schüttelte ich den Kopf.<br />
„Nein, Herr, ich warte gern.“<br />
Meine Hände band er ebenfalls zusammen und steckte sie mir in die Schlaufe der Seilwinde. Dann zog er diese soweit an, dass ich, ohne Arme oder Beine anwinkeln zu können, langgestreckt vor ihm lag.<br />
Ich hob den Kopf und schaute über mich.<br />
„O Gott, es ist so beschämend.“<br />
Zu meiner Rechten erschien der Richter. Eine Weile schaute er schweigend auf mich herab.<br />
Seine Blicke riefen ein leichtes Kribbeln in mir hervor. Ich spürte fast körperlich, wie seine Augen jedes Zoll meines Leibes abmaßen.<br />
Dann sah er mir ins Gesicht.<br />
„Warst du zusammen mit der Beklagten, als sie die Güsse gegen die Tür tat?“<br />
Die Finte in seinen Worten wurde mir sofort bewusst.<br />
„Nein, Euer Gnaden, wir waren zusammen bei mir in der Stube und haben gestickt.“<br />
Es ruckte an meinen Armen.<br />
Meister Jekel drehte an den Hebeln der Winde.<br />
Mein Hintern rutschte über das Holz und in den Schultern begann es unangenehm zu ziehen.<br />
Von der Gewalt dieses Vorganges überrascht, schrie ich auf. Als ich jedoch merkte, dass der Meister nicht weiterdrehte, warf ich den Kopf in den Nacken und starrte ihn an.<br />
Er lächelte zufrieden.<br />
Ich wendete mich wieder an den Richter.<br />
„Es ist wahr, wir haben gestickt.“<br />
Die Winde knarzte und das Seil spannte sich weiter.<br />
Durch meine Schultern riss der erste Schmerz.<br />
Ich presste die Zähne zusammen und stöhnte.<br />
Der Henker hielt ein.<br />
Kurz schloss ich die Augen, um Kraft zu sammeln, dann sah ich wieder zum Richter.<br />
Sein Gesicht zeigte Genugtuung.<br />
„Na, wie gefällt es dir auf der Streckbank?“<br />
Angestrengt überlegte ich.<br />
„Ja …“, quetschte ich schließlich hervor, „es tut weh. Ich will mich aber nicht beklagen.“<br />
 Meine Qualen amüsierten ihn.<br />
„Das höre ich gern. Wir sollten also weitermachen. Worüber habt ihr beim Sticken geredet?“<br />
Ich überlegte fieberhaft, konnte mich aber nicht genau erinnern.<br />
Erneut begann sich die Winde zu drehen.</p>
<p>Fortsetzung folgt &#8230;</p>
<p><em>AngieA.</em></p>
<p><a href="http://www.grenzbereich.org/story/hexereiverdacht.pdf"><strong><span style="color: rgb(102, 0, 0);">PDF-Datei zum Download</span></strong></a></p>
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		<title>Unter Bestien</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 01:16:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[comic]]></category>
		<category><![CDATA[Folter]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzbereich.org/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/roberts-folter-zange.jpg"><img src="http://www.grenzbereich.org/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/roberts-folter-zange.jpg" alt="Mädchen wird mit Peitsche und Zange gefoltert" title="roberts-folter-zange" width="520" height="520" border="0" class="aligncenter size-full wp-image-2467" /></a></p>
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		<title>Luisa in der Hexentortur &#8211; Teil 2</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 03:36:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Luisa in der Hexentortur]]></category>
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		<category><![CDATA[Folter]]></category>
		<category><![CDATA[Hexe]]></category>
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		<description><![CDATA[Als ich die Kerkerzelle betrat, um Luisa zu holen, schaute sie nicht einmal zu mir auf. Selbst als ich die eisernen Fesseln löste und ihr die Hände auf dem Rücken zusammenband, blieb sie völlig abwesen. Erst als ich sie nach &#8230; <a href="http://www.grenzbereich.org/wordpress/?p=2451">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich die Kerkerzelle betrat, um Luisa zu holen, schaute sie nicht einmal zu mir auf. Selbst als ich die eisernen Fesseln löste und ihr die Hände auf dem Rücken zusammenband, blieb sie völlig abwesen. Erst als ich sie nach draußen durch die Tür stieß, erwachte sie aus ihrer Starre. Für einen Augenblick schien es sogar, als wollte sie sich mir entziehen. Meine Entschlossenheit ließ jedoch keine Gegenwehr zu.<br />
Sie begann zu schluchzen.<br />
„Bitte, ich habe doch nichts getan.“<br />
Grob zerrte ich sie mit mir.<br />
„Von wegen. Ich werde die Wahrheit schon aus dir herausholen. Gib dir also keine Mühe.“<br />
In ihr erwachte Empörung.<br />
„Die Wahrheit will doch niemand hören. Nur weil der Vogt es so will, soll ich eine Hexe sein.“<br />
Ich zuckte mit den Schultern.<br />
„Was du mit dem Vogt für einen Händel hast, ist mir egal. Du sollst gestehen und dafür werde ich sorgen.“<br />
Wir betraten die Marterkammer.<br />
Richter und Schreiber schauten von ihren mitgebrachten Papieren auf.<br />
Ich führte Luisa zu dem Tisch, hinter dem sie saßen.<br />
Der Schreiber betrachtete sie aufmerksam von oben bis unten. Bedeutungsvoll begann der Richter zu nicken.<br />
„Nun, Luisa, weißt du, weshalb du heute hier stehst?“<br />
Sie senkte den Blick und schwieg.<br />
Er runzelte die Stirn.<br />
„Gut, ich vermute, du hast nicht vor, mit mir zu reden. Deshalb will ich auch keine weiteren Worte verlieren. Ich möchte dir nur noch soviel sagen, dass du hier und heute ausgemartert werden sollst, bis du alles, was man dir vorwirft, zugegeben hast. Wenn du nicht gefoltert werden möchtest, dann gebe ich dir jetzt die letzte Gelegenheit, im Gütlichen zu gestehen.“<br />
Kaum merklich schüttelte sie den Kopf.<br />
Ihr Starrsinn freute mich. Gleich durfte ich sie ausziehen und auf die Folter spannen.<br />
Da gab mir der Richter mit der Hand auch schon einen Wink.<br />
Ich verstand und packte sie bei den Schultern, dann schleuderte ich sie in die Mitte des Raumes.<br />
Wegen ihrer nach hinten gefesselten Hände geriet sie ins Straucheln. Ohne jeden Halt stürzte sie zu Boden.<br />
Ich sprang ihr nach und richtete sie wieder auf.<br />
„Los, komm, du ziehst dich jetzt aus.“<br />
Erschrocken sah sie mich an.<br />
„Ausziehen?“<br />
Amüsiert lachte ich.<br />
„Du schämst dich doch nicht etwa?“<br />
Sie wendete ihren Blick von mir ab.<br />
Rasch löste ich ihre Hände von den Fesseln.<br />
„Los, runter mit dem Zeug!“<br />
Hastig schüttelte sie den Kopf und trat einen Schritt zurück.<br />
Ich griff nach ihr.<br />
Sie wich mir aus. Doch sträubte sie sich nicht weiter und griff nach den Bändern ihres Leibchens.<br />
„Nein, bitte nicht, ich mache es auch selbst.“<br />
Tatsächlich begann sie sich auszuziehen. Es war das erstemal, dass dies bei mir eine Delinquentin selber tat. Sonst weigerten sie sich bis zuletzt und ich musste mitunter rabiat werden. Wenn sie sich zu sehr wehrten, konnte es schon mal geschehen, dass die Kleider in Mitleidenschaft gezogen wurden.<br />
Brav legte Luisa ein Kleidungsstück nach dem anderen ab, dabei schaute sie immer wieder zu mir auf.<br />
Vergnügt sah ich ihr zu und sehnte gierig jeden Augenblick herbei, den sie ein Stück mehr bloße Haut blicken ließ. Am Ende stand sie völlig nackt vor mir und schaute mich mit einer Gelassenheit an, die Verwunderung in mir hervorrief. In ihrem Blick erkannte ich neben dem Gleichmut jedoch bald auch die Angst, welche sie verzweifelt hinter der gespielten Teilnahmslosigkeit zu verstecken suchte.<br />
Mein Blick wanderte über ihren Körper. Mir gefiel, was ich sah. Die Brüste reckten sich mir mit ihren kleinen, rosa Warzen mädchenhaft fest entgegen. Flach ging der Bauch in den Schoß über, wo sich die Härchen auf dem Schamhügel kräuselten. Im Gedanken fuhr ich mit dem Finger ihre Leisten entlang. Dabei kam mir sofort der Vogt in den Sinn. Dieser notgeile Kerl, der mir mit seinem Schwanz mein Hexlein genommen hatte. Die Erinnerung daran war es jedoch nicht wert, weiter darüber nachzudenken. Ändern konnte ich es ohnehin nicht. Grinsend sah ich Luisa ins Gesicht.<br />
„Komm“, lockte ich sie mit dem Finger, „ich will dich zuallererst ein wenig mit der Rute streicheln. Am besten, ich ziehe dich dafür ein wenig in die Höhe. Natürlich an deinen nach hinten gebundenen Armen. Was sagst du dazu?“<br />
Ihre Gelassenheit wich einem entgeisterten Staunen. Das Entsetzen währte jedoch nicht lange und kurz darauf sah sie mir sogar ins Gesicht.<br />
„Wie Ihr meint.“<br />
Ich griff nach ihr, drehte sie herum und zwang ihre Arme auf den Rücken. Dort band ich ihr die Hände wie schon zuvor mit dem Strick zusammen. Jetzt spürte ich, wie sie zitterte. Ihr ganzer Leib begann zu beben.<br />
Amüsiert lachte ich.<br />
„Na, komm. Noch ist gar nichts passiert. Wenn du jetzt gestehst, lasse ich dich los und du darfst dich wieder anziehen.“<br />
Entschlossen schüttelte sie den Kopf.<br />
„Nein, ich gestehe nicht! Ihr wollt doch nur, dass ich auf den Scheiterhaufen komme.“<br />
 Ich nahm das von der Decke hängende Seil und befestigte es an ihren gefesselten Händen.<br />
„Sicher, dafür bekomme ich Geld. Außerdem bereitet es mir Freude, Hexen wie dich auf kleiner Flamme zu schmoren.“<br />
Sie warf sich mit einem Ruck herum und sah mich wütend an.<br />
„Ach ja? Nur, dass ich keine Hexe bin.“<br />
Der Zorn, der mir entgegenschlug, ließ mich im ersten Moment zurückschrecken. Ich sah mich dem bösen Blick ausgesetzt. Wütend schlug ich Luisa ins Gesicht.<br />
Durch die Wucht des Schlages drehte sie sich wieder herum.<br />
Ich riss an dem Seil. Ihre Arme wurden mit einem Ruck in die Höhe gerissen. Haltlos stürzte sie nach vorn und blieb an den rückwärts aufgerichteten Armen taumelnd hängen. Der Anblick ihrer Hilflosigkeit, mit der sie auf den Zehen zu balancieren versuchte, versöhnte mich. Schwungvoll klatschte ich ihr mit der flachen Hand auf den herausgestreckten Hintern.<br />
Sie zuckte und schrie kurz auf.<br />
Das leichte Brennen auf meiner Handfläche spornte mich an und sogleich verpasste ich ihr einen weiteren Schlag.<br />
Wild begann sie sich zu schütteln.<br />
Nun zog ich weiter an dem Seil.<br />
Sie verlor den Boden unter den Füßen. Die verdrehten Schultergelenke ließen sie entgegen jeder Vermutung nicht aufschreien, sondern gänzlich verstummen. Die Zähne fest aufeinandergepresst schaukelte sie vor mir hin und her. Nun verhielt sie sich ruhig und streckte aussichtslos die Beine nach dem Boden aus.<br />
Ich lachte über ihre Bemühungen und verknotete das Seil an einem Wandring.<br />
Langsam pendelte sie aus. Dank ihres grazilen Körpers wurden die Schultern nicht allzu sehr belastet. Das wollte ich ihr vorerst nachsehen. Noch sollte sie glauben, die Folter wäre nicht so schlimm und ließe sich aushalten. Dann konnte ich sie umso länger peinigen.</p>
<p>Fortsetzung folgt &#8230;</p>
<p><em>Hartmann</em></p>
<p><a href="http://www.grenzbereich.org/story/luisa-hexentortur.pdf"><strong><span style="color: rgb(102, 0, 0);">PDF-Datei zum Download</span></strong></a></p>
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		<title>Das Schützenfest</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 02:26:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zögernd betrat Lara die Schlachterei. Als sie die Ladentür hinter sich schloss, schrillte eine Klingel. &#8220;Moment, ich komme gleich!&#8221; rief eine helle Frauenstimme aus den hinteren Räumen. Lara sah sich um. Sie war allein im Laden. Eigentlich ungewöhnlich für einen &#8230; <a href="http://www.grenzbereich.org/wordpress/?p=2480">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzbereich.org/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/fleischerei-maedchen1.jpg"><img src="http://www.grenzbereich.org/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/fleischerei-maedchen1.jpg" alt="Ein Mädchen in der Schlachterei" title="fleischerei-maedchen" width="260" height="340" border="0" class="alignleft size-full wp-image-2498" /></a>Zögernd betrat Lara die Schlachterei. Als sie die Ladentür hinter sich schloss, schrillte eine Klingel.<br />
&#8220;Moment, ich komme gleich!&#8221; rief eine helle Frauenstimme aus den hinteren Räumen.<br />
Lara sah sich um. Sie war allein im Laden. Eigentlich ungewöhnlich für einen Samstagmorgen. Heute war jedoch Schützenumzug in Oelsheim und da wurden in dem traditionsbewussten Ort die Einkäufe verschoben.In den Auslagen fand sich, was man in jeder Schlachterei sah. Würste, Schinken, Rippchen, große und blutige Fleischstücke, von denen die Steaks heruntergeschnitten wurden. Der Geruch nach frischer Wurst kroch Lara in die Nase. Ihr Magen krampfte sich zusammen.<br />
Eine junge, zierliche Frau kam von hinten herein.<br />
„Was kann ich für sie tun?&#8221;<br />
Die Stimme war freundlich.<br />
Lara holte tief Luft.<br />
&#8220;Ich sollte mich hier&#8230; Ähm, ich meine&#8230; Es geht um, also wegen der Schlachtung&#8221;, stammelte sie.<br />
&#8220;Für den Schützenball heute?&#8221;<br />
Lara nickte.<br />
&#8220;Ach dann bist du Lara Mertens?!&#8221; rief die Verkäuferin. &#8220;Warte, ich hole Herrn Müller.&#8221;<br />
Ohne eine Antwort abzuwarten verschwand sie wieder in den hinteren Räumen.<br />
Lara wurde flau. Das lag sicherlich nicht nur daran, dass sie heute noch nichts gegessen hatte. Auf dem Schützenball am Samstagabend gab es immer gegrilltes Edelfleisch, also das Fleisch eines Mädchens. Lara wusste, dass dieses Jahr das Fleisch von ihr kommen würde. Vergeblich hatte sie ihren Vater angefleht, seine Entscheidung doch noch einmal zu überdenken. Heute Morgen wurde ihr von ihm eröffnet, dass sie nichts frühstücken durfte, da sie heute Abend für den Grill vorgesehen war. Er ließ sich nicht erweichen. Jetzt stand sie hier, wo sie voller Unruhe auf ihren Schlachter wartete.<br />
Gut gelaunt tauchte Jürgen Müller, der Fleischermeister, hinter der Theke auf.<br />
&#8220;Hallo Lara, schön, dass du so pünktlich bist!&#8221;<br />
Er kannte sie gut, weil er mit ihrem Vater zusammen im Schützenverein war und sie am Stammtisch regelmäßig Karten spielten.<br />
&#8220;Hat sich dein Vater endlich überreden lassen. Ich hab ihm ja schon lange in den Ohren gelegen, dass du etwas ganz besonderes bist. Er konnte sich nie entscheiden. Na ja, aber es ist ja gerade noch rechtzeitig. Du bist doch Jahrgang 1992, nicht wahr?&#8221;<br />
&#8220;Ja, am 12. August hätte ich Geburtstag.&#8221;<br />
&#8220;Siehst du, und mit Zwanzig wärst du schon zu alt gewesen. Gut, dass es so noch passt! Dann komm mal bitte mit.&#8221;<br />
Er nahm Lara am Handgelenk und führte sie hinter den Tresen. Sie gingen in die Schlachträume. Eiseskälte erfasste sie, als sie die chromblitzenden Maschinen und die weißgefliesten Wände sah. Ihr schauderte.<br />
Erwartungsvoll trat Herr Müller vor sie.<br />
&#8220;So, dann mach dich doch bitte mal frei!&#8221;<br />
Lara hatte nicht erwartet, dass er so freundlich sein würde. Zuerst zögerte sie, doch dann knüpfte sie ihre Hose auf.<br />
Bewundernd pfiff er durch die Zähne, als sie die Jeans herabstreifte. Sein Blick fiel auf die prallen Hüften und strammen Schenkel. Genau das richtige Verhältnis.<br />
Zögernd zog sie sich das T-Shirt über den Kopf. Schaudernd wurde ihr klar, dass sie sich nie wieder anziehen würde. Schnell war der BH geöffnet, der ihre runden, festen Brüste freigab. Schließlich stand sie vollkommen nackt vor dem Fleischer.<br />
Bewundernd musterte der ihren vollen Leib. Lara war 167 cm groß und hatte wohlgeformte Hüften. Nicht nur an ihren Beinen hatte sie eine feine Fettschicht, die das feste Fleisch umhüllte und ihr diese fast amazonenhafte Figur gab. Dadurch war Lara besonders gut für den Grill geeignet. Das umhüllende Fett schützte das Fleisch auf der Glut vor dem Austrocknen und gab ihm Saft und Aroma. Insgesamt sorgte es dafür, dass Lara auf ein Lebendgewicht von 65 Kg kam. Sie hatte dunkelblondes Haar, in das sie ein paar helle Strähnchen gefärbt hatte, und ihre helle, reine Haut war leicht gebräunt und besaß, vor allem an den Armen und Schenkeln, einen appetitlich rosigen Teint. Bewundernd kniff Jürgen Müller ihre Oberarme<br />
&#8220;Wirklich phantastisch! Festes Gewebe und absolut zartes Fleisch. Wie gut, dass ich deinen Vater noch rumgekriegt habe.&#8221;<br />
Lara gruselte es. Vor ihr stand der Mann, den sie einst für einen Freund gehalten hatte und der jetzt dafür sorgte, dass sie heute qualvoll sterben musste. Für ihn war sie nur noch Fleisch!<br />
Genüsslich zwickte er ihr in Schenkel und Po, dann zwirbelte er die Nippel zwischen Daumen und Zeigefinger.<br />
Diese Berührungen ließen sie an ihren Besuch beim Frauenarzt vor zwei Wochen denken. Es war nicht der Arzt, zu dem sie normalerweise ging. Ihre Frauenärztin hatte ihr empfohlen, bei diesem Arzt eine etwas gründlichere Untersuchung durchführen zu lassen. Irritiert und etwas verängstigt war sie nach einigem Zögern dieser Empfehlung gefolgt. Vor allem ihre Mutter hatte sie immer wieder bedrängt. Viel gründlicher, als ihre Ärztin es je getan hatte, untersuchte der Arzt nicht nur ihre Brüste, sondern auch die Schenkel, den Po, ja ihren ganzen Körper. Nachdem er ihr Blut abgenommen hatte, kam das Schlimmste.  Mit einem am Ende scharf geschliffenen, dünnen Rohr stach er ein Stück aus ihrem Oberschenkel, direkt unter dem Po, heraus. Auf ihrer Fragen nach dem Sinn dieser schmerzhaften Prozedur, hatte der Arzt mit Krebsvorsorge geantwortet. Erst heute, auf dieser entsetzlichen Fahrt zur Schlachterei, hatte Vater ihr offenbart, dass dies eine Fleischbeschau gewesen war. Und Mutter. Immer wieder hatte sie gedrängt, dorthin zu gehen!<br />
Jetzt war es kein Arzt mehr, sondern der Schlachter, der ihre Brüste betastete. Mit Abscheu registrierte sie, dass die Erregung, die diese Berührungen bei ihr bewirkte, durch die Angst noch gesteigert wurde.<br />
Er führte sie zu einem großen, schmalen Tisch, an dem viele Riemen hingen.<br />
&#8220;Dann wollen wir mal anfangen! Wenn du brav bist, brauche ich dich noch nicht zu fixieren&#8221;<br />
Zitternd nickte Lara.<br />
Der Schlachter holte einen elektrischen Rasierer und begann sie am ganzen Körper zu enthaaren. Bestürzt verfolgte Lara, wie er ihr das Haar vom Kopf schnitt und auch ihren Schädel kahl rasierte. Das Summen des Apparates ließ sie erschauern. Schließlich war sie vollkommen rasiert. Nun  fühlte sie sich noch nackter als zuvor.<br />
Herr Müller packte sie am Arm und zog sie mit sich.<br />
&#8220;So, jetzt geht&#8217;s weiter&#8230;&#8221;<br />
Zitternd folgte sie ihm zu einem merkwürdig aussehenden Gestell. Sie musste ihre Füße in zwei Halterungen stecken, die zu beiden Seiten eines Bockes angebracht waren. Schnell hatte der Schlachter ihre Knöchel in den Halterungen festgeschnallt. Vor ihr war jetzt ein dicker, gepolsterter Balken, den der Schlachter so verstellte, dass er ich etwa in der Höhe ihres Bauchnabels befand.<br />
Lara musste sich auf den Bock legen und die Handgelenke ihrer ausgestreckten Arme wurden an der gegenüberliegenden Seite des Gestells fixiert. Jetzt lag sie vorgebeugt mit ihrem Bauch auf dem Balken. Kalter Schweiß trat ihr auf die Stirn. Was hatte er mit ihr vor? Würde er sie jetzt töten?<br />
&#8220;Warst du heute schon auf Toilette?&#8221; hörte sie ihn hinter sich fragen.<br />
Nervös schüttelte sie den Kopf.<br />
&#8220;Na, dann wollen wird das mal nachholen.&#8221;<br />
Er rollte einen kleinen Wagen heran, auf dem sich ein Gerät befand, an das ein langer dünner Schlauch geschlossen war. Er nahm den Schlauch und zog mit der anderen Hand Laras Hinterbacken auseinander. Ohne weitere Umstände schob er ihr mit kräftigen Schüben den Schlauch in den Darm.<br />
Lara wimmerte vor Schmerz.<br />
&#8220;Au! Nicht so schnell!&#8221;<br />
Grimmig lachte er auf.<br />
&#8220;Wart‘s ab, nach diesem leichten Schmerz wirst du dich noch sehnen!&#8221;<br />
Die sarkastischen Worte ließen Lara erbeben. Tiefer und tiefer schob er den Schlauch in ihre Eingeweide. Schließlich war es genug und er schaltete das Gerät ein. Es begann zu summen. Lara spürte, wie es in ihrem Bauch warm wurde. Das Gerät pumpte Wasser in ihren Leib!<br />
&#8220;Was ist das? Was soll das?&#8221; jammerte sie panisch.<br />
Wieder lachte er.<br />
&#8220;Wir reinigen deinen Darm, damit du uns später nicht den Grill vollscheißt!&#8221;<br />
Die groben Worte ließen Lara aufheulen. Sie wurde hier tatsächlich für den Grill vorbereitet! Nur gut, dass Daniel sie nicht in dieser furchtbaren Lage sah. Daniel war der süßeste Junge, den Lara kannte. Sie hatte sich heute Abend mit ihm auf dem Schützenball verabredet. Schon auf dem Umzug wollten sie sich treffen. In wenigen Minuten sollte dieser beginnen. Vergeblich würde Daniel auf sie warten. Ob er sie vermisste? Laras Herz stockte. Was hieß das schon, vermissen? Sie würde ihn nie wieder sehen!!! Laut schluchzte sie auf.<br />
Unbeholfen tätschelte der Fleischer ihren kahlrasierten Schädel.<br />
&#8220;He, komm, es ist doch noch gar nichts passiert!&#8221;<br />
Jetzt wurde der Schlauch wieder aus ihr herausgezogen. Eine stinkende Ladung klatschte auf den Boden und ergoss sich in den Abfluss unter dem Gestell.<br />
Darauf kam der Schlachter mit einem Eimer und einem Schwamm zu ihr. Lara schämte sich, als er ihr die verdreckten Schenkel und Füße wusch. Dann löste er ihre Fesseln.<br />
&#8220;So, das hätten wir erst einmal geschafft. Ist nicht schön, hast du aber gut gemacht.&#8221;<br />
Nun führte er sie zu einem Tisch, der mit zahlreichen Riemen versehen war.<br />
&#8220;Leg dich dort rauf! Mit dem Rücken.&#8221;<br />
Lara sah die Riemen und zögerte. Panik stieg in ihr auf.<br />
Der Schlachter drückte sie nieder.<br />
&#8220;Na, komm schon!&#8221;<br />
Schweren Herzens setzte Lara sich hin. Ihr fröstelte, als ihre nackte Haut die kalte Tischplatte berührte. Widerwillig hob sie ihre Beine auf den Tisch und legte sich flach hin. Nun legte Jürgen Müller einen der ledernen Riemen über ihr Becken und zog in rasch fest. Sie flog vor Angst an Händen und Füßen. Einen zweiten Riemen legte er ihr unterhalb der Achseln über den Brustkorb. Dabei war er darauf bedacht, dass Laras Brustgewebe nicht mit eingeklemmt wurde. Allerdings zog er ihn sehr fest an.<br />
Lara röchelte. Der Riemen schnürte ihr fast die Luft ab.<br />
&#8220;Nein… Bitte nicht so fest!&#8221;<br />
Sie versuchte, nach dem Riemen zu greifen.<br />
&#8220;Na, na, nun mal langsam!&#8221;<br />
Schnell griff er nach ihren Handgelenken. Gewaltsam riss er ihr die Hände vom Brustriemen los und schnallte sie an den Gelenken auf dem Tisch fest.<br />
Voller Angst schrie Lara auf. Verzweifelt strampelte sie mit ihren Beinen, aber der Schlachter hatte Kraft und den besseren Hebel. Er presste ihr den linken Schenkel auf den Tisch und legte einen Riemen oberhalb des Knies über das Bein. Die ganze Zeit über schrie und strampelte sie. Nachdem das eine Bein fixiert war, öffnete sich die Tür auf einen Spalt und die kleine Verkäuferin steckte ihren Kopf herein.<br />
&#8220;Geht&#8217;s auch ein bisschen leiser? Wir haben Kundschaft!&#8221;<br />
Schnell schloss sich die Tür wieder.<br />
Jürgen Müller knurrte unwillig und nahm einen kleinen Ball, an dem mehrere Bänder hingen. Mit hartem Druck presste er ihr ihn in den Mund. Sie versuchte trotzdem zu schreien und drehte den Kopf weg. Der Schlachter gab nicht nach. Entschlossen drückte er ihr den Knebel zwischen die Zähne und verschnürte die Bänder hinter ihrem Kopf.<br />
Lara heulte und weinte gedämpft. Hilflos musste sie über sich ergehen lassen, wie auch ihr rechtes Bein auf dem Tisch festgeschnallt wurde. Nun war sie völlig bewegungsunfähig. Verzweifelt bemühte sie sich, die Riemen loszubekommen. Einzig, dass  sich das Leder schmerzhaft in ihr Fleisch schnitt, bewirkte sie damit. Nur ihren Kopf konnte sie noch bewegen. Das Mädchen begriff:  Jetzt war es bereit, geschlachtet zu werden&#8230;<br />
Erst einmal geschah jedoch nichts. Herr Müller deckte sie mit einem dünnen Laken zu. Dann öffnete er eine dicke Tür hinter der anscheinend der Kühlraum war und holte eine Art Regal auf Rollen heraus. Lara sah, dass darin große, rohe Fleischstücke lagen. Der Schlachter nahm sich eines der größten und begann mit einer elektrischen Bandsäge Teile davon herunter zu sägen. Dann legte er das Fleisch auf einen Hauklotz und trennte mit einem Beil noch kleinere Stücke heraus.<br />
Schaudernd vor Entsetzen hörte Lara, wie das scharfe Metall krachend die Knochen zerteilte und die abgelösten Stücke klatschend in einer Schale landeten. War das etwa auch Mädchenfleisch? Würde er sie genauso zerhacken?<br />
Lara versuchte, ihn auf sich aufmerksam zu machen. Aus ihrem geknebelten Munde drangen jedoch nur dumpfe Laute, die der Schlachter nicht beachtete. Eine Weile musste sie so mit ansehen, wie das Fleisch verarbeitet wurde. Dann kam wieder die Verkäuferin herein.<br />
&#8220;Frau Mertens ist jetzt da! Für die Abrechnung.&#8221;<br />
Erfreut legte  Jürgen Müller das Beil zur Seite.<br />
&#8220;Ach, die Karin! Schick sie in mein Büro, ich komme gleich!&#8221;<br />
Lara heulte auf. Ihre Mutter war gekommen! Laut jammernd zerrte sie an den Riemen, die sie unerbittlich auf dem Tisch festhielten. Sie versuchte etwas zu sagen. Wenn doch nur ihre Mutter sie hier so sehen könnte! Sie würde ihr bestimmt helfen. Sie musste hier hereinkommen!!<br />
Der Schlachter sah zu Lara herüber.<br />
&#8220;Schön, schön, deine Mutter ist da. Sie weiß, dass du hier bist. Aber ich glaube, es ist besser, wenn sie dich so, wie du jetzt hier bist, nicht sieht.&#8221;<br />
Mutter war da, und sie konnte sie nicht auf sich aufmerksam machen! Lara jaulte und schrie, als der Schlachter sich die Hände wusch und den Raum verließ. Da draußen war Mutter und sie lag hier festgeschnallt, um geschlachtet zu werden! Wäre sie doch vorhin nur aus dem Laden gelaufen! Hätte sie sich doch mehr gewehrt! Jetzt war es zu spät. Hier auf diesem Tisch war sie nur noch Fleisch!<br />
Die Verkäuferin kam wieder herein. Sie ging zu dem Hocker, über dem Laras Kleidungsstücke lagen und begann sie zusammenzulegen. Darauf verstaute sie diese sorgfältig in einer großen Plastiktüte mit der Werbeaufschrift der Fleischerei.  Dann verließ sie, ohne auch nur ein Wort gesagt zu haben, den Raum.<br />
Lara schrie so laut es der Knebel zuließ. Sie trug ihre Sachen weg! Ein panischer Schrecken ergriff Lara. Die Verkäuferin brachte ihre Sachen zur Mutter. Die Kleider wurden ihrer Mutter mitgegeben und sie selbst lag vollkommen nackt auf dem Tisch in der Schlachterei! Verzweifelt schluchzend zerrte Lara erneut an den Riemen. Es kostete ihr nur Kraft.<br />
Als die Verkäuferin wieder den Raum betrat, steigerte sich Laras Weinen zu einem verzweifelten Kampf. Die Verkäuferin kam an den Tisch.<br />
„He, komm, beruhige dich! Es ist alles in Ordnung.“<br />
Schon fast liebevoll strich sie ihr über den Kopf.<br />
Nein, nichts war in Ordnung! Sie hatte ihre Sachen weggebracht, aber sie musste ihr doch helfen!! Warum war immer noch dieser furchtbare Knebel in ihrem Mund. Lara gab verzweifelte Laute von sich, sie wollte endlich sprechen.<br />
Die Verkäuferin hielt inne.<br />
„Willst du mir was sagen?“<br />
Lara nickte in wilder Hoffnung.<br />
„Soll ich dir mal den Knebel herausnehmen?“<br />
Ja, ja, ja natürlich!!<br />
„Aber du musst schön leise sein! Nicht schreien. Ja? Ich darf das nämlich eigentlich gar nicht.“<br />
Lara nickte mit flehendem Blick und die Verkäuferin löste endlich die Bänder.<br />
Ein Schluchzen überwältigte sie. Erst nach einer Weile konnte sie die ersten Worte herausbringen.<br />
„Bitte, bitte ich will hier weg!!! Mach mich los, bitte!!“<br />
Die Verkäuferin griff nach ihrer Hand.<br />
„Du weißt doch, dass das nicht geht, sei doch vernünftig.“<br />
„Aber… ich will nicht geschlachtet werden! Warum denn ich? Das ist bestimmt ein Irrtum… meine Mama will das bestimmt auch nicht.“<br />
Die Verkäuferin strich zärtlich über ihre Hand.<br />
„Du weißt doch auch, das ist kein Irrtum. Deine Mutter war doch gerade hier, um deine Sachen abzuholen. Sie hat deine Freigabe genauso beantragt, wie dein Vater. Niemand hatte etwas dagegen. Du bist nun einmal freigegeben.“<br />
Niemand hatte etwas dagegen, dass sie wie ein Tier geschlachtet werden sollte… Wieder wurde Lara vom Schluchzen überwältigt. Wie durch einen Vorhang hörte sie die Stimme der Verkäuferin.<br />
„Ich weiß, es wird schwer für Dich, aber du musst jetzt ganz tapfer sein. Versuch einfach die Zähne zusammenzubeißen. Heute Abend hast du alles hinter Dir…“<br />
„Aber ich will nicht sterben!!! Warum ich? Ich will das nicht!!!“<br />
„Irgendwen muss es doch treffen. Natürlich willst du das nicht, aber das wollten die anderen in den letzten Jahren vor dir auch nicht. Irgendwoher muss das Fleisch doch kommen. Bitte sei ein vernünftiges Mädchen.“<br />
Mit diesen Worten drückte die Verkäuferin den Knebel zwischen Laras Lippen. Die schrie auf und wollte den Kopf wegdrehen, aber da spürte sie auch schon den noch feuchten Knebel in ihren Mund. Verzweifelt versuchte sie zuzubeißen, aber die Verkäuferin band schon wieder die Bänder hinter ihren Kopf zusammen. Alles verschwamm vor Laras Augen. Die Verkäuferin wandte sich ab und verließ den Raum.<br />
Lara lag hilflos da und die Zeit schien beinahe stillzustehen.<br />
Heute Morgen, als sie aufgewachte war, zeigte der Wecker Sieben Uhr. Daniel war es, an den sie zuerst dachte. Heute Vormittag würde sie ihn treffen und den ganzen Tag mit ihm auf dem Schützenfest verbringen. Wohlig räkelte sie sich in ihrem Bett und genoss das Prickeln, welches dieser Gedanke bei ihr verursachte. Gestern Abend hatten sie etwas länger miteinander geredet und er war damit einverstanden, heute gemeinsam mit ihr zum Umzug und anschließend auf den Schützenball zu gehen. Ein ganzer Tag mit Daniel! Es war wunderbar.<br />
Das erste Mal stutzte Lara, als sie auf dem Weg hinunter in die Küche ihrer Mutter begegnete. Auf ihr &#8220;Guten Morgen, Mama&#8221;, brummelte die nur etwas und verschwand schnell im Bad. Das war sonst gar nicht ihre Art und Lara kam es vor, als ob Mutter ihr auswich.<br />
Unten in der Küche saß Vater bereits am Frühstückstisch. Gerade wollte sie sich etwas vom Kaffee einschenken, als er ihr die Tasse wegzog.<br />
&#8220;Heute nicht, Lara!&#8221;<br />
Dann hatte er ihr eröffnet, dass sie nichts mehr essen und trinken durfte, da sie heute noch zum Schlachter musste. Sie hatte es zuerst für einen schrecklichen Scherz gehalten. Aber nach und nach, je länger ihr Vater bei seiner Ankündigung blieb, wich ihre Verwirrung purem Entsetzen. Als Vater sie zum Auto brachte, hatte sie begonnen zu flehen. Er ließ sich nicht erweichen. Warum hatte sie sich nicht gewehrt? Warum war sie nicht weggelaufen? Stattdessen war sie selber in die Schlachterei gegangen. Sie hatte es versäumt und jetzt lag sie hier. War selbst schuld daran!<br />
Es dauerte fast drei Stunden, bis der Fleischer mit einem Gehilfen wiederkam.  Die beiden lösten ihr die Riemen und lagerten sie auf ein Brett um. Sie hatte keine Kraft mehr, sich zu wehren. Als sie festgeschnallt war, hob man sie hoch und trug sie hinaus. Auf dem Hof stand der Lieferwagen der Firma. Mit Entsetzen registrierte Lara die Aufschrift auf dem Transporter: &#8220;Fleischerei Müller &#8211; Partyservice, Edelfleisch, Hausschlachtungen&#8221;. Als sie in dem dunklen Wagen lag und dieser sich in Bewegung setzte, wusste sie, es ging zum Schützenplatz. Sie war auf dem Weg zum Grill&#8230;<br />
In dem Wagen war es warm und stickig. Auf dem harten Brett spürte Lara schmerzhaft jeden Stoß. Der Lärm des Motors dröhnte in ihren Ohren und von der schaukelnden Fahrt wurde ihr übel. Wieder und wieder kreisten die Worte der Verkäuferin durch ihren Kopf: &#8220;Irgendwen muss es doch treffen&#8230; Niemand hatte etwas dagegen&#8230;&#8221; Immer bohrender wurde die Angst in ihren Eingeweiden. Was würde sie am Ende dieser Fahrt erwarten? Plötzlich schaukelte der Wagen hart hin und her. Die Fesseln drückten noch schmerzhafter. Durch die dünne Blechwand hörte Lara Musik. Sie waren auf dem Festplatz angekommen. Die Angst schnürte ihr die Kehle zu.<br />
Die Türen des Lieferwagens wurden geöffnet. Der Schlachter und sein Gehilfe zogen Lara mit dem Brett heraus. Nur kurz spürte sie die Sonnenstrahlen auf ihrer nackten Haut, denn ein Tuch wurde über sie geworfen, so dass sie fast vollständig bedeckt war. Nur durch einen kleinen Spalt konnte sie unter dem Tuch hervorsehen. Sie sah den Eingang des Festzeltes. Laut heulte sie auf. Da stand Daniel!! Sie erkannte ihn genau, obwohl er ihr den Rücken zuwandte. Es war Daniel!!! Aber wer stand da neben ihm? Das war doch Franziska aus ihrer Klasse in der Berufsschule! Jetzt legte sie auch noch den Arm um seine Schulter! &#8220;Irgendwen musste es ja treffen&#8230;&#8221; Und sie konnte ihn nicht einmal auf sich aufmerksam machen! Nackt und festgeschnallt wurde sie an ihm vorbeigetragen! Vermisste er sie denn gar nicht? &#8220;Niemand hatte etwas dagegen&#8230;&#8221; Der Knebel erstickte Laras Jammern. Sie wurde in den abgetrennten Küchenbereich des Festzeltes getragen. Wie aus weiter Ferne hörte sie den Lärm der Feiernden. Unter ihnen war auch Daniel und bei ihm Franziska. Sie würde mit ihm den Abend verbringen! Und nicht nur den Abend, auch morgen, übermorgen. O Gott, nein! Für Lara selbst gab es kein Morgen! Verzweifelt schluchzte sie.<br />
Unsanft setzte man sie ab. Das Tuch wurde entfernt. Der Schlachter stand mit einem kleinen, skalpellartigen Messer vor ihr. Trotz des Knebels schrie Lara. Als er das Messer an ihrem Unterschenkel ansetzte, spürte sie ein unangenehmes Ziepen. Routiniert schlitzte Jürgen Müller ihre Haut mit vielen, kurzen Schnitten auf. So würde sie später auf dem Grill nicht unkontrolliert aufplatzen. Jetzt nahm er sogar ihre Brüste in die Hand! Mit geübten Schnitten spaltete das Messer ihre Nippel.<br />
Jammernd zerrte Lara an den Riemen. Die Wunden brannten fürchterlich.<br />
Als auch ihre Unterarme aufgeschlitzt waren, besah der Schlachter sein Werk.<br />
&#8220;So, wir sind ja schon fertig! Jetzt wollen wir dich mal umlagern!&#8221;<br />
Der Gehilfe hatte inzwischen einen  zwei Meter langen Rost herbeigetragen. Dieser bestand aus zwei Teilen. Beide waren schalenförmig gebogen. Wenn sie aufeinander lagen, bildeten sie einen Hohlraum, in dem ein menschlicher Körper Platz fand. Der Gehilfe legte die beiden Teile nebeneinander auf den Tisch. Jetzt löste der Fleischer die Fesseln an Laras Füßen. Sollte sie etwa doch freigelassen werden? Eine heiße Hoffnung durchflutete sie. Aber da spürte sie, wie ihr rechter Fuß auf den Rost gedrückt wurde. In wilder Angst begann sie zu strampeln. Die beiden hatten sie schnell mit geübten, harten Griffen gepackt und banden jetzt den ersten Fuß auf dem Rost fest. Voller Entsetzen begriff Lara, dass dies der Rost war, auf dem sie gegrillt werden sollte! Man würde sie töten! Jetzt gleich! In panischer Todesangst schrie sie auf. Die Hände, die sie unerbittlich packten, wollten sie töten!!<br />
Nach und nach wurde Lara so in die untere Hälfte des Grillkorbes umgelegt. Sie schrie und strampelte die ganze Zeit, aber ihre beiden Schlachter besaßen Routine. So lag sie schließlich komplett im Grillkorb. Jetzt nahm der Fleischer ihr den Knebel aus dem Mund. Der zweite Teil des Korbes wurde über sie gelegt, so dass sie zwischen den beiden Hälften gefangen war.<br />
Sofort begann sie zu flehen: &#8220;Warum, warum? Bitte, was hab ich getan? Warum ich? Bitte lasst mich gehen! Ich tue alles, was ihr wollt. Bitte lasst mich hier weg! Bitte! Bitte! Ich will doch leben!!!&#8221;<br />
Es nützte nichts.<br />
Als sie mit dem Grillkorb angehoben wurde,  entrang sich ihrer Kehle ein rauer Schrei voller Todesangst.<br />
&#8220;Nein…  Bitte, bitte, ich will nicht sterben! Ich halte das nicht aus, Bitteeeeeeeee!&#8221;<br />
Sie sah die sengende Glut auf sich zu kommen, roch den Qualm der glühenden Holzkohlen. Da draußen feierten jetzt alle, wahrscheinlich sogar ihre Eltern und Daniel. Ihr stand dafür das grauenhafteste bevor, was sie sich ausmalen konnte. Man würde sie bei lebendigem Leibe grillen!<br />
&#8220;Niemand hatte etwas dagegen&#8230;&#8221;, hämmerte es durch ihren Kopf. Niemand würde auch nur daran denken, ihr in diesem furchtbaren Moment zu helfen. Sie würden ihr unter Qualen gegrilltes Fleisch sogar genießen. Noch nie in ihrem Leben hatte sie sich so einsam gefühlt, wie hier auf dem Weg zum Grill. Ihr Schrei ging in ein hilfloses Jammern über.<br />
Lara spürte die Hitze des Feuers. Schweiß brach ihr aus. Mit einem Ruck rastete der Grill in den Halterungen ein und begann sich langsam zu drehen. Man hatte sie relativ hoch über das Feuer gehängt. Ihre Fettschicht sollte langsam ausbraten.<br />
Verzweifelt tobte Lara in dem Korb. Während die Hitze ihre Haut erfasste, spürte sie den entsetzlichen Schmerz. Die Haut begann sich zu röten.<br />
Die Musik aus dem Schützenzelt und das Stimmengewirr der Menschen vermischten sich in ihrem Kopf zu einem höllischen Krach. Voller Entsetzen sah sie unter sich die brennende Glut. Hitze stach in ihren Brüsten. Die Haut schien sich zusammenzuziehen. Das Eisen des Grillkorbes brannte sich in ihr Fleisch. Mit letzter Kraft zerrte sie am Korb, aber es änderte nichts. Weiße Sterne tanzten vor ihren Augen. Ihr Rücken wendete sich dem Feuer zu. Vor Schmerzen schreiend, begriff Lara, dass diese Höllenqualen das letzte waren, was sie in ihrem Leben erleben würde. Wenn auch die Schmerzen bereits furchtbar waren, so wurde sie doch nicht vom Feuer sofort verbrannt. Sie war derart über dem Grill aufgehängt, dass sie sich eher langsam erhitzte, als dass sie gebraten wurde. Erst als sich ihr Gesicht das zweite Mal dem Feuer zuwandte, begannen sich langsam die ersten Brandblasen auf der geröteten Haut zu bilden. Die Messerschlitze weiteten sich und brannten besonders stark. Fast raubte ihr die Hitze den Atem, so dass sich ihre Schreie in ein röchelndes und ächzendes Stöhnen verwandelten. Immer größere, weiße Blasen wuchsen auf ihrer Haut. Erst, als Lara das dritte Mal in die Glut sah, platzte die erste Brandblase an ihrer Brust auf. Die Schlitze in ihren Nippeln weiteten sich. Zischend tropfte es in die Glut. Der Schmerz des freigelegten Fleisches stach wie hundert Reißhaken in ihrer Brust. Immer schneller öffneten sich nun die Blasen. Sie wimmerte kraftlos.<br />
Es begann nach gebratenem Fleisch zu duften. Voller Entsetzen wurde Lara bewusst, dass es ihr eigenes war. Der Bratenduft ihres eigenen Körpers. Mit wilder Verzweiflung bäumte sie sich unter Wimmern auf. Da bemerkte sie, dass der Schlachter und sein Gehilfe wieder an den Grill kamen.<br />
Sie griffen nach den Stangen, und&#8230; Tatsächlich, sie hatten sich erweichen lassen. Sie hoben Lara vom Grill! Weg von der tödlichen Glut!<br />
Voller Erleichterung begann sie zu schluchzen.<br />
Die beiden legten den Rost neben dem Grill ab.<br />
Eine Woge des Glücks durchströmte Lara.<br />
Der Schlachter öffnete den Korb und legte die obere Hälfte beiseite. Dann begann er vorsichtig die Fesseln an ihren Füßen zu lösen. Dabei berührte er immer wieder Laras brandrote Haut.<br />
Sie schrie. Ihr ganzer, angesengter Körper war ein einziger Schmerz. Jede Berührung durchzuckte sie wie ein Feuerschwert. Dennoch, sie war erlöst! Die Männer hatten ein Einsehen.<br />
&#8220;So, jetzt versuch erst mal, dich zu entspannen&#8221;, sprach der Schlachter, während er weiter die Fesseln löste.<br />
Bei jeder Berührung fuhr sie zusammen, aber sie war erleichtert!<br />
Jetzt lag sie, nur noch an den Händen am Rost festgebunden, da. Vorsichtig versuchte sie, ihre Beine zu bewegen. Der furchtbare Schmerz ihrer verbrannten Haut verhinderte dies. Stöhnend hielt sie nun still. Sie lebte, aber wie sollte es weitergehen? Wie würde sie mit ihrer verbrannten Haut weiterleben können? Hundert Fragen tobten mit dem Schmerz durch ihren Kopf.<br />
Der Schlachter kam jetzt mit einer Schüssel herbei. Er tauchte einen Pinsel hinein und strich eine rote Flüssigkeit auf ihr linkes Bein.<br />
Jäh schrie sie auf. Die Flüssigkeit brannte schlimmer als das Grillfeuer. Lara versuchte, ihr Bein dem Pinsel zu entziehen, aber es reichte nur zu einem schwachen Zucken.<br />
Der Schlachter setzte den Pinsel ab.<br />
&#8220;Komm, beruhig dich!&#8221;<br />
Tief atmete sie durch. Schon das Luftholen war mühsam und nur unter Schmerzen möglich. Was machte er da? War das Desinfektionsmittel? Er wollte bestimmt nur ihre Haut mit einer Arznei behandeln.<br />
Lara biss die Zähne zusammen.<br />
Grob strich er ihre Beine und den Rumpf ein. Wieso war er nur so rabiat? Er traktierte sie mit dem Pinsel, als ob ihn ihre Schmerzen nichts angingen. Vielleicht war es schon genug Verständnis, dass er sie überhaupt vom Grill genommen hatte.<br />
Jetzt war er an ihren Brüsten angelangt. Auf einmal stieg Lara ein beißender Geruch in die Nase.<br />
NEIN!!! Ein grauenhaftes Entsetzen durchfuhr sie. Das war kein Heilmittel, es war Grillsoße! Sie war nicht erlöst, noch war es nicht vorbei! Sie wurde weiter zubereitet!<br />
In panischem Entsetzen versucht sie, aus dem Grillkorb zu gelangen. Der angesengte Körper gehorchte ihr nicht mehr und die Handgelenke waren immer noch fixiert. Ihre Versuche, sich zu wehren, führten nur zu einem unkontrollierten Zucken. Lara greinte nur noch, als der Schlachter ihren Kopf und die Arme mit der Soße einrieb. Dann kam auch schon der Gehilfe mit dem zweiten Rost. Sie sollte wieder auf den Grill! Warum taten sie Ihr das an? Wieso war es immer noch nicht vorbei? Warum töteten sie sie nicht und erlösten sie von diesen entsetzlichen Qualen?<br />
Lara war jetzt nicht mehr extra fixiert, sondern lediglich zwischen den Rosten eingeklemmt. Wieder sah sie die Glut auf sich zukommen. Das Grauen ging weiter.<br />
Kraftlos röchelnd drehte sie sich wieder. Es zischte. Das Gemisch aus Schweiß und Soße begann auf ihrer Haut zu köcheln. Sie bestand nur noch aus Schmerz und vermochte keinen Gedanken mehr zu fassen&#8230;<br />
Im Festzelt toste die Musik und Gelächter überlagerte den letzten Atemzug.</p>
<p>Ende</p>
<p><em>Autorin: Ina</em></p>
<p><a href="http://www.grenzbereich.org/story/schuetzenfest.pdf"><strong><span style="color: rgb(102, 0, 0);">PDF-Datei zum Download</span></strong></a></p>
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		<title>Banges Erwarten</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 01:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Achtung! Brustwarzen und Warzenhof reagieren sehr empfindlich auf Strom. Das ist gut! Um allerdings eine Gefährdung des Herzens auszuschließen, sollten beide Elektroden immer an der gleichen Brust angebracht sein. Ein Stromfluss von Brust zu Brust ist zu vermeiden. Schweinchen Schlau]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzbereich.org/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/durchhalten-folter.jpg"><img src="http://www.grenzbereich.org/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/durchhalten-folter.jpg" alt="Eine Frau wird an ihren Brüsten mit Strom gefoltert" title="durchhalten-folter" width="560" height="360" border="0" class="aligncenter size-full wp-image-2457" /></a></p>
<blockquote><p><strong>Achtung!</strong> Brustwarzen und Warzenhof reagieren sehr empfindlich auf Strom. Das ist gut! Um allerdings eine Gefährdung des Herzens auszuschließen, sollten beide Elektroden immer an der gleichen Brust angebracht sein. Ein Stromfluss von Brust zu Brust ist zu vermeiden.</p>
<p><strong>Schweinchen Schlau</strong></p></blockquote>
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		<title>Die Hexenschinder &#8211; Teil 1</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 02:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AngieA.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Böse Gerüchte Ich selbst halte mich nicht für besonders furchtsam. An jenem Mittwoch, es war der vierundzwanzigste Tag im Juli des Jahres 1630, wurde mein Selbstvertrauen jedoch hart auf die Probe gestellt. Meinem Dienstherrn gegenüber hatte ich mir erlaubt, etwas &#8230; <a href="http://www.grenzbereich.org/wordpress/?p=2437">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center>Böse Gerüchte</center></p>
<p>Ich selbst halte mich nicht für besonders furchtsam. An jenem Mittwoch, es war der vierundzwanzigste Tag im Juli des Jahres 1630, wurde mein Selbstvertrauen jedoch hart auf die Probe gestellt.<br />
Meinem Dienstherrn gegenüber hatte ich mir erlaubt, etwas mehr von meinem Dekolleté zu zeigen und auch ein wenig zu kokettieren. Er war Witwer und so gab ich mich einer gewissen Hoffnung hin, ihn für mich zu gewinnen. Doch seine altjüngferliche Tochter wachte eifersüchtig über ihn. Sie setzte geschickt Gerüchte gegen mich in die Welt und letztendlich stellte er mich zur Rede und wollte wissen, ob es wahr sei, was man über mich hinter vorgehaltener Hand munkelte.<br />
Ich konnte ihm anfänglich nicht darauf antworten, bis er mir von dem Gerede erzählte. Entschieden wies ich jede Beschuldigung, ich würde Umgang mit dem Teufel pflegen, von mir.<br />
Mein Herr schenkte den Unschuldsbeteuerungen gerne Glauben. Der böse Schatten jedoch, der sich auf sein Haus gelegt habe, wie er sagte, könne nur dadurch getilgt werden, wenn meine Schuld oder Unschuld vor Gericht bewiesen würde. Deshalb müsse er mich, so sehr er dies auch bedauerte, beim Richter anzeigen.<br />
Leidenschaftlich mühte ich mich, ihn davon abzubringen. Es half nichts, denn obwohl ich ihn zu Tränen rührte, blieb er bei seinem Vorhaben. So besann ich mich und fasste mir ein Herz. Ich entschied, die Flucht nach vorn anzutreten. Sogleich, sagte ich ehrlichen Herzens zu meinem Dienstherrn, wolle ich mich mit ihm zum Richter begeben und einer gerichtlichen Untersuchung stellen. Zweifellos wird dabei meine Unschuld ans Tageslicht kommen und alle Gerüchte gegen mich Lügen strafen.<br />
Von meiner Aufrichtigkeit überzeugt, sagte er mir zu, er wolle mich, wenn dies geschehen sei, auch wieder in seine Dienste nehmen.<br />
Noch am gleichen Tag gingen wir zum Rathaus. Der Richter empfing uns freundlich und sagte, dass er bereits von dem Gemunkel gegen mich gehört habe. Es freue ihn deshalb besonders, dass ich freiwillig zu ihm gekommen sei, was durchaus für meine Unschuld spreche, von der er sich übrigens gerne überzeugen möchte.<br />
Erleichtert versprach ich, jede Untersuchung über mich ergehen zu lassen. Mein Vertrauen in den Richter war mit einem Mal so groß, dass ich sogar versprach, mich der peinlichen Frage aussetzen zu lassen, wenn dies nötig sei. Mir war sehr wohl bewusst, was dies bedeutete und ich große Schmerzen erleiden würde, doch meine leidenschaftliche Unbekümmertheit ließ mich dies nebensächlich erscheinen.<br />
Der Richter nahm meine Zusage sogleich auf. Er bot an, die peinliche Frage an mir vollziehen zu wollen. Mit ihr könne er den untrüglichen Beweis meiner Unschuld erbringen, denn wenn ich die Tortur überstehe, ohne mich schuldig zu sprechen, sei ich von jedem Verdacht befreit.<br />
Meine Begeisterung legte sich.  Als mir jedoch mein Dienstherr zusprach, gewann ich neuen Mut und sagte letztendlich zu.<br />
Ich wurde darauf in einen Raum gebracht, der mir als Gefängnis diente. Dort saß ich nun mit mir ganz allein und hatte genügend  Zeit, über alles nachzudenken. Hin und wieder verfiel ich ins Grübeln und beklagte mein Schicksal, doch ich richtete mich immer wieder innerlich auf und dachte daran, dass diese Tortur lediglich dazu diente, den Beweis meiner Unschuld zu führen. Aber es gab auch noch etwas anderes, das in mir ein sonderbares Verlangen auslöste. Ich brannte vor Neugierde. Wie mochte wohl die Folterkammer aussehen? Was würde dort mit mir geschehen? Ich, eine junge Frau von knapp zwanzig Jahren, zusammen mit Männern, denen ich hilflos ausgeliefert sein würde.<br />
Am nächsten Tag erfuhr ich, dass zwei Schinder, die im Hexenfinden sehr bewandert wären, unterwegs seien, um  die Tortur an mir durchzuführen. Der eine heiße Jekel und war ein Meister seines Faches, wie mir der Richter versicherte. Dem Zweiten, Barthel genannt, eile dafür der Ruf voraus, sich besonders gut mit Frauen auszukennen.<br />
Mir wurde bei dieser Ankündigung heiß und kalt. Als ich auch noch erfuhr, dass die beiden an diesem Abend eintreffen würden und die peinliche Frage für den folgenden Morgen zur achten Stunde festgelegt worden war, fiel ich auf die Knie und begann zu beten. Ich betete, bis die Nacht hereinbrach und mich Dunkelheit umfing.<br />
Gerade wollte ich mich hinlegen und etwas Ruhe finden, als die Tür zu meinem Gefängnis geöffnet wurde. Statt des von mir vermuteten Richters traten zwei Gestalten ein. Im Licht ihrer Laterne waren sie nur schemenhaft zu erkennen. Hämisches Kichern lies mich furchtsam gruseln. Dann stellten sie sich mir vor. Es waren Jekel und Barthel. Sie statteten mir einen Besuch ab, um mich, wie sie sagten, in Augenschein zu nehmen. Der eine hielt die Laterne vor und sie betrachteten mich von oben bis unten.<br />
„Du also bist das Hexlein“, begann der größere von ihnen.<br />
Schüchtern tat ich einen Knicks.<br />
„Herr, entschuldigt, aber ich bin keine Hexe.“<br />
Lautes Gelächter antwortete mir.<br />
Der kleinere der beiden klopfte sich beim Lachen auf die Schenkel. Seine Haltung war leicht vorgebeugt. Ich sah, dass es ein Buckel war, der ihn am Aufrechtstehen hinderte.<br />
„Keine Hexe“, feixte er.<br />
„Halt“, sprach darauf der andere ernst, „lass uns nicht ungerecht sein, Barthel. Das Weib hat recht. Solange es nicht gestanden hat, ist es auch keine Hexe. Allein an uns wird es liegen, ihm die Wahrheit zu entlocken.“<br />
„Da will ich dir nicht widersprechen, lieber Jekel“, entgegnete der Bucklige, konnte sich jedoch ein Glucksen nicht verkneifen.<br />
Die Laterne noch etwas höher haltend, trat Jekel dichter an mich heran.<br />
„Weißt du auch, was dir morgen blüht, wenn wir uns mit dir befassen?“<br />
Hitze schoss mir in die Wangen und ich wurde rot. Doch ich wollte zeigen, dass ich einsichtig  und verständig war.<br />
„Ja, Herr“, entgegnete ich mit unsicherer Stimme, „ihr werdet mich …“<br />
Er lachte grimmig.<br />
„Du hast wohl Angst, es auszusprechen, was? Gut, wir werden dich also ordentlich schwitzen lassen.“<br />
Ich nickte unbeholfen.<br />
Barthel kam nun ebenfalls näher.<br />
„Das darfst du wörtlich nehmen, denn auf der Folter wird das Wasser nur so an dir herablaufen.“<br />
Er streckte seine Hand nach mir aus und begann mich ungeniert zu befingern.<br />
Bei seiner ersten Berührung zuckte ich unwillkürlich zurück.<br />
Spitzbübisch grinste er mich an.<br />
„Etwas schüchtern, unser geheimnisvoller Engel. Keine Angst, noch krümmen wir dir kein Haar. Morgen allerdings solltest du ein wenig mehr Begeisterung zeigen.“<br />
Ich nickte wieder und musste dabei schlucken.<br />
„Ja, Herr, ich werde mich morgen bemühen, alles zu tun, wie sie es von mir verlangen.“<br />
Jekel begann, nun ebenfalls nach mir zu grapschen. Er war noch schamloser als sein Kumpan und fasste gleich nach meinem Busen.<br />
In mir bebte es und mein Herz fing an zu rasen. Ich hatte alle Mühe,  dies nicht nach außen dringen zu lassen.<br />
Die Hände der beiden Schinder waren bald überall. Prüfend drückten sie hier oder kniffen dort.<br />
„Brav“, sprach Jekel, „so mögen wir das. Morgen wirst du dich splitternackt ausziehen.“<br />
Entsetzen schoss mir in die Glieder und mein Atem stockte. Für einen Moment presste ich die Lippen zusammen, besann mich jedoch und holte durch die Nase tief Luft.<br />
„Ach so … nackt. Ja, das ist sicher notwendig.“<br />
Barthel ließ nun von mir ab, versetzte mir jedoch noch scherzhaft einen Klaps auf den Hintern.<br />
Jekel knetete mit seiner freien Hand weiter an meinen Brüsten.<br />
„Du bist sehr verständig, das mag ich. Den Richter zu überzeugen, dass du nackt sein musst, wird wohl ein wenig schwieriger. Er meint, du müsstest ein Marterhemd tragen oder zumindest ein Schamtuch.“<br />
Der Bucklige spuckte neben sich auf den Boden.<br />
„Schamtuch, das ich nicht lache. Bei meiner scharfen Spülung wäre dieser Firlefanz nur im Wege.“<br />
Jekel kniff mir noch einmal in die rechte Brust, dann gab er mich frei.<br />
„So ist es, mein Freund.“<br />
Ehrlich entrüstet sah er mich an.<br />
„Oder was sagst du?  Wie sollen wir dich anständig peinigen, wenn du solche Kinkerlitzchen trägst?“<br />
Unbeholfen zuckte ich mit den Schultern.<br />
Barthel schüttelte seufzend den Kopf.<br />
„Niemand weiß unsere Kunst zu schätzen. Jeder glaubt, wir wären grobe Klötze, die nichts weiter können als zerschmettern und verbrennen. Aber es ist der feine Unterschied, wenn wir quetschen, strecken und sengen.“<br />
Nun nahm ich all meinen Mut zusammen.<br />
„Ich weiß eure Kunst sehr wohl zu schätzen, ihr Herren. Aus freien Stücken habe ich mich dieser Untersuchung gestellt. Scheußliche Lügen sind gegen mich in Umlauf und durch die peinliche Frage möchte ich sie ein für alle Mal aus der Welt schaffen.“<br />
Fast staunend sahen mich die beiden Kerle an.<br />
„So, so, aus freien Stücken also“, grinste darauf der Bucklige, „dann werden wir uns ganz besondere Mühe mit dir geben.“<br />
Ich nickte.<br />
„Ja, Herr, solange sie mich nicht umbringen, bin ich bereit.“<br />
Für einen Augenblick überlegte ich, dann nahm ich mir ein Herz.<br />
„Sicher, es wird morgen sehr hart für mich, etwas anderes habe ich auch gar nicht erwartet. Das es besser ist, wenn ich in der peinlichen Frage nackt bin, hatte ich nicht geahnt. Ich sehe es aber ein und will es auch gerne dulden. Die Herren sollen wissen, dass ich mich morgen aus freiem Willen ausziehen werde.“<br />
Die Offenheit, mit der ich sprach, überraschte den Buckligen genauso wie den Großen.<br />
Mein Mut stieg weiter.<br />
„Wenn der Richter Einwende haben sollte, werde ich ihn selbst bitten, mich ausziehen zu dürfen. Vielleicht ist es sogar besser, wenn ich von ganz alleine den Wunsch äußere, nackt zu sein. Ich kann ja sagen, dass ich nichts zu verbergen habe und dies auch durch meine Blöße zeigen möchte.“<br />
Nach einer Weile des Schweigens nickte mir Jekel zu.<br />
„Gut, so machen wir das.“<br />
Darauf wendeten sich die beiden wortlos von mir ab und verließen das Gefängnis.<br />
Mein Herz pochte mir bis unter den Hals und es dauerte, bis ich wieder einigermaßen Ruhe fand. Dann kniete ich mich in einer Ecke und begann wieder zu beten. Ich betete, bis ich müde wurde und in einen ruhelosen, dämmerhaften Schlaf sank.</p>
<p><em>AngieA.</em></p>
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		<title>Olle Kamelle</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 02:35:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
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